„Kleiner Kiesgipfel“ im Landtag, RP 07.02.2019

Heier Kiesgegner wie die IG Dachsbruch Kamp-Lintfort haben am Dienstag am „Kleinen Kiesgipfel“ im Landtag teilgenommen. Zu diesem hatte die CDU-Abgeordnete Charlotte Quik (Hamminkeln) ihre Alpener Parteifreunde, Bönninghardts Ortsvorsteher Herbert Oymann, Parteichef Sascha van Beek und Fraktionschef Günter Helbig sowie Anna-Marie Hommen (FDP) und Stephan Ufer (Bönninghardt, Kreisbauernschaft) eingeladen. Mit am Tisch saßen Henning Rehbaum (Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU) Landesgeneral Josef Hovenjürgen, Vorsitzender der Verbandsversammlung der Regionalverbandes Ruhr (RVR), Jörn Freynick (FDP, Landesplanung).

Botschaft: Im Landesentwicklungsplan (LEP) zeichne sich ab, dass Entscheidungskompetenz für die Ausweisung von Abbauflächen vor Ort angesiedelt werde. Hauptadressat bei lokalen Problemen rund um die Kiesgewinnung sei künftig noch mehr als bisher der RVR. Hovenjürgen riet als Vorsitzender der Verbandsversammlung dem Kreis Wesel dazu, „eine einheitliche Stellungnahme“ abzugeben. Den vom grünen Chefplaner Martin Tönnes vorgelegte Regionalplan-Entwurf werde die CDU-Fraktion in der Verbandsversammlung „so nicht akzeptieren“, sagte Hofjürgen.

Henning Rehbaum kündigte an, dass die CDU sich mit dem Mengenbedarf für Kies „intensiv beschäftigen“ werde. Auch Fragen des technologischen Fortschritts, des Exports und des Recyclings sollten berücksichtigt werden. Die Regionalräte sollen künftig auch entscheiden, wo Konzentrationszonen gebildet werden. Es mache Sinn, das vor Ort zu entscheiden.

eingestellt von Thomas Hommen

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Nachtrag: auch MdL Stephan Haupt (FDP) und Thomas Hommen (FDP Alpen) waren mit dabei…

 

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